Südosteuropa

Landkarte AlbanienAlbanien wurde nach dem Ersten Balkankrieg 1912 in den heutigen Grenzen unabhängig. 1948 folgte der Bruch mit Jugoslawien und es begann eine Phase der Anlehnung an die Sowjetunion. 1990 wurde das kommunistische Regime gestürzt. Die Demokraten übernahmen 1991 die Regierung und leiteten Reformen ein. 1995 wurde Albanien in den Europarat aufgenommen.
1997 kam es zum Aufstand und zum Zusammenbruch der staatlichen Strukturen. Albanien unterzeichnete 2006 das Stabilisierungs- und Assoziationsabkommen mit der Europäischen Union. Damit ist Albanien ein potenzielles EU-Bewerberland. Am 28. April 2009 ist der Beitritt zur Europäischen Union offiziell beantragt worden. Am 9. Juli 2008 wurde das Beitrittsprotokoll zur NATO unterzeichnet. Seit dem 1. April 2009 ist Albanien (und Kroatien) Mitglied der NATO.  

 

Albanien wird zu etwa zweidrittel von Bergland und Hochgebirgsregionen eingenommen. Entlang der Küste erstreckt sich von Nord nach Süd eine nur wenige Kilometer breite Schwemmlandebene.   

Albanien mit einer Fläche von 28.748 qkm hat rund 3,6 Millionen Einwohner. Mit 110 Einwohner pro qkm ist das Land etwa 14 % dichter besiedelt als Serbien.

 

Berichte über die Religionszugehörigkeit der Albaner  sind nur schwer einzuordnen, da die Kommunisten von 1968 bis 1990 Albanien zum atheistischen Staat erklärten. Jegliche Religionsausübung war in dieser Zeit verboten. Bis heute hat die Mehrheit der Albaner keine offizielle Religionszugehörigkeit. Statistische Zahlen beziehen sich meist auf die Abstammung der Familientraditionen: 40 % Sunniten, 20 % Bektaschi, 20 % orthodoxe Christen und ca. 10 % Katholiken. 

 

 

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