Asien

Landkarte Aserbaidschan

Als das Russische Kaiserreich zerfiel, wurde am 28. Mai 1918 die unabhängige Demokratische Republik Aserbaidschan ausgerufen. Die Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik war Teil der Sowjetunion. Sie löste sich im Oktober 1991 von der Sowjetunion und wurde selbständig.


Aserbaidschan hat eine Fläche von 86.000 qkm mit 9,5 Millionen Einwohner. Fast 92 % der Bevölkerung betrachten sich als Aserbaidschaner. Der Rest ist eine große Anzahl ethnischer Volksgruppen. Dazu gehören auch Kaukasien-deutsche, die während des Zweiten Weltkrieges hierhin deportiert wurden. Die Amtssprache ist aserbaidschanisch. Seit Dezember 1992 wird in lateinischem Alphabet geschrieben, zuvor war es kyrillisch.


Bereits in der Aserbaidschanischen Sowjetrepublik gab es das Autonome Gebiet Bergkarabach, das überwiegend von Armeniern bewohnt wird. Nach der Unabhängigkeit Aserbaidschans 1991 nennt sich diese Region Republik Bergkarabach, was aber international nicht anerkannt wird. Der Bergkarabachkonflikt dauert bis heute an.


Vorherrschende Religion in Aserbaidschan ist der Islam. 85 % der Muslime sind Schiiten, 15 % sind Sunniten. In Aserbaidschan leben heute noch etwa 30.000 Juden, überwiegend in der Landeshauptstadt Baku. Etwa 4 % der Bevölkerung sind russisch-orthodox.

 

 

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