Eines der wichtigsten Merkmale Südosteuropas ist ihre geographische Lage zwischen Mittel- und Westeuropa einerseits und dem Vorderen Orient andererseits. Mit Südosteuropa (SOE) werden die Staaten der Balkanhalbinsel und des Pannonischen Beckens sowie des transkarpathischen Raumes an der unteren Donau bezeichnet.

Südosteuropa umfasst folgende Länder:

Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien, Türkei (nur Ost-Thrakien) und Italien (nur Provinz Triest). Oft wird auch Zypern zu Südosteuropa gerechnet. 

Im Gegensatz zum Begriff Westbalkan, mit dem Noch-nicht-EU-Mitgliedstaaten bezeichnet werden, sind in Südosteuropa sowohl EU-Mitgliedstaaten als auch Noch-nicht-Mitgliedstaaten verbunden.

Südosteuropa ist wie kaum ein anderer Teil Europas durch eine Vielfalt von Lebensformen, Sprachen und Religionen geprägt. Die geographische Abgeschlossenheit in kleine Räume hat dazu beigetragen, dass die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse bewahrt und als Bestandteil der balkanischen bzw. südosteuropäischen Geschichte integriert wurden. 

 

 

 

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