Asien

Landkarte Usbekistan

Armenien hat sich am 21. September 1991 in einem Referendum mit überwiegender Mehrheit zum Austritt aus der Sowjetunion entschlossen und ist seither eine selbständige Republik. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, der dramatischen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage und der damit verbundenen hohen Arbeitslosigkeit emigrierten etwa 800.000 Menschen. Armenien verlor damit rund ein Viertel seiner Bevölkerung. Rund 55 % gingen nach Russland, weil dort die Integration am leichtesten war. Heute leben wesentlich mehr Armenier außerhalb des Landes als im Land selber. Armenien hat heute etwa 3 Millionen Einwohner. Weltweit leben etwa 7 - 8 Mill. Armenier. Viele Armenier arbeiten im Ausland und unterstützen somit ihre Familienmitglieder zuhause.

Armenien befindet sich schon seit Langem in einer Auseinandersetzung mit der Nachbarrepublik Aserbaidschan wegen Bergkarabach, einem mehrheitlich von Armeniern bewohntes Gebiet in der ehemaligen Aserbaidschanischen Sowjetrepublik.

Armenien hat eine Fläche von rund 30.000 qkm. Armenien ist ein Gebirgsland. Etwa 90 % der Landesfläche liegen mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Im Norden erstrecken sich die über 3000 Meter hohen Ausläufer des Kleinen Kaukasus.

Die dominierende Konfession in Armenien ist das orientalisch-orthodoxe Christentum, vertreten durch die Armenische Apostolische Kirche. Ihr gehören etwa 94 % der Bevölkerung an. Das Christentum ist in Armenien tief verwurzelt.

 

Die Landessprache ist armenisch und russisch.

 

 

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